Warum pilgern?

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Vierundzwanzigster Tag.
Mittwoch, 29. April - Trier bis Herne

Das verschwundene allerletzte Kapitel

Auf meinen Lesungen werde ich oft gefragt, wie das denn sei, wenn man nach Wochen, in denen man als Pilger unterwegs war, nach Hause muss. Ganz einfach: Grauenhaft! Im Vergleich zu drei Wochen unter freiem Himmel wäre selbst eine Stunde in der Königinnen-Suite des Orient-Express wie ein Jahr Spinnenjagen im Keller von San Quentin. Außerdem geht alles wieder so schnell, obwohl man sich vorher mühsam entschleunigt hat ...

Egal - natürlich habe ich auch am letzten Tag Tagebuch geführt. Aus dem Buch haben wir das entsprechende Kapitel aber wieder rausgeschmissen - es schien mir nicht mehr so recht zum Rest zu passen, außerdem war bereits alles Wichtige gesagt&beschrieben (abgesehen von dem Straßenschild, das ich quasi in letzter Minute ins Blandinen-Kapitel geschummelt hatte ;-) ). Im Kino sind die langweiligsten Minuten ja auch die letzten, in denen das Monster tot und die Welt gerettet ist. Niemand möchte sehen, wie der Held noch schnell bei Aldi reinspringt, um sich nach getaner Arbeit ein paar Kartoffeln aufzusetzen.

Aber vielleicht hat ja doch jemand Spaß an dem Text - darum stell' ich ihn zur Feier der zweiten Auflage, die der Verlag seit Donnerstag drucken lässt, einfach mal ins Netz.

Einen guten Weg!


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Missing Last Chapter 2 / 7