Warum pilgern?

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Ich hatte zwar schon ein Exemplar, das mich bereits auf kürzeren Wanderungen begleitet hatte; aber nachdem ich den vorhandenen Stauraum mit dem sehr wahrscheinlich anfallenden Gepäckvolumen – inklusive Netbook samt Netzteil und, ach ja, ein paar Kleidungsstücken – abgeglichen hatte, war schnell klar, dass ich damit wahrscheinlich nicht einmal bis Remscheid kommen würde. Etwas Größeres musste her.

Im Laden schlich ich ein paar mal an der Wand mit dem Rucksack-Angebot entlang wie ein Gnu an einer Wasserstelle voller Löwen und nahm dann konkret die Teile mit dem richtig großen Fassungsvermögen genauer ins Visier – alles andere ist schließlich Pipikram für Leute, die sich ihr Gepäck mit dem Bus hinterher bringen lassen. 70 oder 80 Liter? OK: 70, auf den Mount Everest will ich ja nun auch wieder nicht. Trotzdem war das der Moment, in dem mir zum ersten Mal ein klein wenig mulmig wurde. Vier Wochen mit dem auskommen, was ich da reinkriege? Und auf dem Rücken schleppen kann? Das sollte zu den Dingen gehören, die die Evolution anderen Wesen aufgetragen hat, zum Beispiel Schnecken. Für Menschen zumindest meines Kulturkreises ist der Blick in das karge Stauvolumen eines Wanderer-Rucksacks ein Schock. Wo sollen der Flachbildschirm und die Bose-Anlage hin? Die Mikrowelle? (Weiter ...)

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Die fünfdimensionale Regenjacke Seite 4 / 7