Warum pilgern?

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Deutscher Jakobsweg?
Was soll das?

Pilgern - wie bitte? In Deutschland? Auf den deutschen Jakobswegen? He: Für ein paar Euro kann ich heute den hintersten Winkel der Welt erreichen - in London bin ich schneller als beim nächsten Zigarettenautomaten! Hunderte Kilometer zu Fuß? Mit einer gefühlten Tonne Gepäck auf dem Rücken? Schlafen in Orten, von deren Existenz ich einen Tag vorher noch nicht mal wusste? Hallooo? Gehts noch?

Pilgern wirkt! Wirklich.

OK: Wenn Sie sich bis hierhin durchgeklickt haben, spricht einiges dafür, dass Sie anders drauf sind. Vielleicht das Opus des geschätzten Kollegen Hape Kerkeling gelesen haben. Und sich seit Jahren denken: Mensch, der Jakobsweg. Das wär's. Mal langsamer leben. Ein paar Tage mit ein paar Umdrehungen weniger auskommen. Ruhiger werden. Als Jakobspilger. Zeit haben. Nur gehen. Sonst nix! Sonst nix. Durchatmen. Zu sich selbst kommen. Mit dem leben, was man im Rucksack mit sich herumträgt. Ja, der Jakobsweg ...

Und dann kommen die Haken. Mann, der ist so weit weg - und spanisch kann ich auch nicht! Acht Wochen Auszeit - krieg' ich das hin? Und überhaupt: 254.000 Pilger im Jahr 2010! Sind die Herbergen nicht längst so voll wie die Frankfurter U-Bahn zur Rush-hour? 254.000 Jakobspilger! Im Hape-Jahr 2001 nahmen sich erst 61.000 Menschen den Camino unter ihre Schuhe. (Weiter ...)


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